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Katholische Akademie Berlin, 25.11.01
Veranstaltung:
Einstellungen europäischer Muslime gegenüber der Gewalt
Referent: Dr. Tareq Ramadan
Die Katholische Akdameine in Berlin lud am 25.11.01. zu einer Veranstaltung zum Thema: Einstellungen europäischer Muslime gegenüber der Gewalt ein. Gastreferent war der in der Schweiz lehrende
Islamiwssenschaftler Dr. Tareq Ramadan Punkt. Es nahmen ca. 150 Personen an der Veranstaltung teil. P. Prof. Dr. Christian Troll SJ (Christlich-muslimisches Forum) leitete den Vortrag mit einigen Sätzen ein und
stellte Dr. Ramadans Bücher (Deutsch, Englisch und Französisch) vor:
Dr. Ramadan ging insbesondere darauf ein, daß die Muslime wenig Anzeichen für Selbstkritik zeigen. Sie müßten ihr Verhältnis zu Gewalt überdenken. Es könne nicht sein, daß irgendwelche Leute hingehen und
den koranischen Text in ihrem Sinne auslegen würden. Ein innerislamischer Dialog sei nötig. Er ging darauf ein, daß es verschiedene Methoden der Interpretation gäbe und es dadurch zu Meinungsverschiedenheiten komme.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede waren die Unrechtssregime in der islamischen Welt. Er machte vor allem die muslimischen Völker verantwortlich. Er kritisierte die Machtinteressen des Westens in der
Region.Er betonte die Wichtigkeit des Dialoges und rief Muslime wie Nicht-Muslime zu sozialer Verantwortung auf.
Anschließend konnten Fragen gestellt werden. Von muslimischer Seits gab es kaum nennenswerte Fragen.Ein christlicher Fundamentalist laß aus der Bibel vor, rief Ramadan auf, die Trinität zu akzeptieren,
wenn nicht – so stünde es in der Bibel – sei er ein Lügner. Weitere Fragen kreisten um die Thematik “Muslimische Frauen”, “Muslime und Grundgesetz” und “Menschenrechte, Gewalt und Muslime”.
Am Rande der Veranstaltung verteilte Dr. Ramadan ein Aufruf an Muslime und Nicht-Muslime.
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